Clemens Wieland

Clemens Wieland studierte Volkswirtschaftslehre in Tübingen und Bilbao, Spanien; außerdem Fortbildung in systemischer Transaktionsanalyse für den Bereich Organisation von 2001 bis 2008 (CTA).

Von 1995 bis 1996 war er als Mitarbeiter am Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen tätig; von 1996 bis 1999 arbeitete er am Institut für Wirtschaftswissenschaften der RWTH Aachen und als Dozent an der VWA Aachen.

Seit 1999 ist er bei der Bertelsmann Stiftung und beschäftigt sich mit den Themen Jugendarbeitslosigkeit und Ausbildung. 2005 war er verantwortlich für den Carl-Bertelsmann-Preis „Jugend und Arbeit“ und anschließend bis 2009 für das Team „Jugend und Arbeit“ mit den Arbeitsschwerpunkten Berufliche Bildung, schulische Berufsorientierung, Übergangsmanagement und Youth Entrepreneuship.

Aktuell leitet er als Senior Project Manager das Projekt „Chance Ausbildung – jeder wird gebraucht!“.Das Projekt zielt auf ein Recht auf Ausbildung und auf mehr Flexibilität im Ausbildungssystem.


Die letzten Beiträge

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Doppelqualifikationen in der beruflichen Bildung in der Schweiz

Kürzlich haben wir eine Studie veröffentlicht, in der internationale Beispiele zu Wegen zwischen beruflicher und akademischer Bildung vorgestellt werden. Ein Blick in die Schweiz ist interessant, weil es dort gelungen ist, die Übergangsraten aus den vollzeitschulischen Berufsbildungsangeboten in den Hochschulbereich zu erhöhen und dabei gleichzeitig sehr erfolgreich den direkten Einstieg in eine qualifizierte Facharbeit zu ermöglichen. […]

Wege zwischen beruflicher und akademischer Bildung – was können wir aus dem Ausland lernen?

Studieren ohne Abitur, Berufsabitur, duales Studium, Akademisierung der Berufsbildung, Ausbildung für Studienabbrecher, Berufsbachelor – diese Schlagworte aus der aktuellen Diskussion über die nachschulische Bildung in Deutschland zeigen, dass die einstige Versäulung von beruflicher und akademischer Bildung die Realität im deutschen Bildungssystem nicht mehr korrekt abbildet. Die strikte Trennung zwischen einem einerseits beruflichen Bildungsweg für die […]

Berufsbildung für eine digitale Arbeitswelt

Das Schlagwort Digitalisierung ist auch in der beruflichen Bildung in aller Munde. Zudem herrscht Einigkeit darüber, dass dies eines der zentralen Themen für die Zukunft der beruflichen Bildung ist. So zentral, dass die Regierung dafür sogar eine Enquete-Kommission eingesetzt hat. Einigkeit beginnt jedoch schon bei der Frage zu schwinden, was eigentlich mit Digitalisierung gemeint ist: […]

Was hat Virtual Reality mit Chancengerechtigkeit in der beruflichen Bildung zu tun?

Im Sommer besuchte ich in Hannover die Learnext 2018; eine Spezialmesse, bei der es um den Einsatz von Virtual und Augmented Reality in der Aus- und Weiterbildung geht. Ich wollte mir anschauen, welchen technischen Entwicklungsstand virtuelle Realitäten mittlerweile erreicht haben und inwiefern sie insbesondere für die berufliche Erstausbildung einsetzbar sind. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Ich […]

Was bedeutet Digitalisierung für die Berufsausbildung? Ein Impuls für Serbien

In Serbien ist kürzlich ein Gesetz erlassen worden, mit dem Duale Berufsausbildung ermöglicht wird. Die ersten fünf Lehrberufe sind eingeführt (u. a. Elektriker, Automechaniker und Modeschneider) und es gibt bereits über 1800 Auszubildende. Dieser Meilenstein in der Entwicklung des serbischen Bildungssystems wurde in Belgrad durch eine große Berufsbildungskonferenz gewürdigt. Der Titel der Konferenz lautete „Work […]

Lohnt sich duale Ausbildung in England?

In England wird derzeit viel über neue Ausbildungsformen diskutiert. Ein Vorbild sind dabei duale Ausbildungsmodelle nach deutschem oder schweizerischem Vorbild, denn sie gelten als Garanten für niedrige Jugendarbeitslosigkeit und ausreichenden Nachwuchs an Fachkräften für die Wirtschaft. Aber wie gewinnt man Betriebe für ein – auf den ersten Blick vor allem mit hohen Kosten verbundenes – […]