Martina Schwenk

Martina Schwenk, Jahrgang 1968, ist gelernte Hotelfachfrau, studierte Betriebswirtin und Mutter von zwei Kindern. Seit 2008 ist sie Project Manager in der Bertelsmann Stiftung, zunächst im Kompetenzzentrum „Führung und Unternehmenskultur“ und seit 2015 im Programm „Lernen fürs Leben“.

Vor 2008 war sie als Beraterin in Projekten von gesundheitssystemischen Non-Profit-Organisationen tätig sowie als Personalentwicklerin in der chemischen Industrie und in einer internationalen Unternehmensberatung.


Die letzten Beiträge

Der Koch, der Lehrer, sein College und ein Anerkennungssystem

Wie man kompetenzbasiert in Finnland die Ausbildung verkürzen kann! Am letzten Tag unserer Finnland-Exkursion lernten wir Henry (28) kennen. Henry stellte sich uns als Student vor, der am Omnia-College eine Ausbildung zum Koch absolviert. Sein Weg zum College führte über jahrelange Anlerntätigkeiten im Restaurantfach. Seine Karriere begann er in einer Bar, in der er dafür […]

Anerkennung! Finnland macht es besser

Unsere in 2015 erschienene Studie „Kompetenzen anerkennen“ zeigt, dass Finnland mit Norwegen und Frankreich in Europa führend ist, wenn es um Good Practices der kompetenzbasierten Qualifikation geht. Mein Kollege Gunvald Herdin und ich machten uns deshalb nach Helsinki auf, um vor Ort mit Experten zu diskutieren und zu erleben, was Deutschland noch lernen kann.   […]

ASCOT ff = ASCOT für Flüchtlinge (wenn sie berufliche Kompetenzen nachweisen müssen)

Sie erinnern sich? Im letzten Blogbeitrag habe ich eine Antwort auf die Frage angekündigt, für welche Zielgruppen die Methoden und Instrumente des vom BMBF geförderten wissenschaftlichen Verbundprojekts „ASCOT“ Nutzen bringen können, neben den primären: Azubis, Prüfende und Gestalter der Ausbildungsberufe. Momentan treffen in Deutschland zwei Sachverhalte aufeinander: steigende Flüchtlingszahlen und Facharbeiterengpässe, die teils schon sichtbar, […]

„Nach PISA-Schock jetzt ASCOT-Schock?“

Mit der Überschrift zitiere ich den Journalisten Lothar Guckeisen. Er moderierte in der vorletzten Woche eine Fachtagung in Potsdam, bei der die Ergebnisse der vom BMBF geförderten Inititative „ASCOT“ vorgestellt wurden. Seine Frage stellte er beim letzten Programmpunkt der Tagung, und so will ich auch in diesem Blog gegen Ende erklären, worauf sie sich bezieht. […]

Wie wir zeigen, was wir können

Papier ist geduldig Schulzeugnisse, Diplome, Arbeitsnachweise – old school? Ja, man legt sie noch bei, wenn man ganz traditionell, real-existierendes Papier, per Post, an den potentiellen Arbeitgeber schickt. Oder man hängt sie in einer Mail an bzw. lädt sie hoch ins Bewerberportal eines Unternehmens. Damit ist man dann schon ein Stück moderner – zumindest die […]